Krankuar

Seit Mitte Januar sind ständig die Kinder krank. Nicht allzu schlimm, die üblichen Infekte mit leichtem Fieber. Aber immer so, dass man sie nicht guten Gewissens in die Kita schicken kann. Weil sich die beiden auch immer schön abwechseln hatten wir in diesem noch nicht eine vollständige Arbeitswoche.

Dass da auch die familienfreundlichsten Arbeitgeber irgendwann nervös werden, ist ja sogar nachvollziehbar. Selbst sind wir ja auch genervt, wenn die ToDo-Listen immer länger werden, Projekte nicht voran kommen und Termine verschoben werden müssen.

Aber was soll man machen? Mit Fieber geht´s nun mal nicht in die Kita. Die Großeltern hunderte Kilometer weit weg uns selbst noch im Job, die Babysitterin auf großer Selbstfindungstour in Neuseeland, die wir-helfen-uns-gegenseitig-Familie hat selbst kranke Kinder.

Ja, was wohl? Aufteilen. Heute z.B. War ich Vormittags zu Hause und die Herzdame hat mich dann abgelöst. Und Homeoffice natürlich! So langsam habe ich die Technik soweit, dass das recht gut funktioniert. Zumindest wenn nur ein Kind zu betreuen ist, bin ich sogar ziemlich produktiv, wenn auch nicht mehrere Stunden am Stück. Aber zumindest die Emails anderer Kleinkram war abgearbeitet, als ich gegen halb zwei dann auch mal im Büro ankam. Ja, so kann das funktionieren.

Besser wäre natürlich, die Seuche wäre nun auch mal vorbei. Vor allem mal für die Kleinen, denen es ja auch seit Wochen immer wieder gar nicht gut geht. Sich darüber Sorgen zu machen, dazu bleibt bei all der Terminkoordinierung fast keine Zeit. Dabei sollte das doch unsere erste Sorge sein.

(Headline inspiriert vom einem Tweet von @Mama_arbeitet)

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