12 von 12 im Februar

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1/12

Wenn man mich lässt, wie ich will, bin ich eher Langschläfer. Jetzt klingelt der Wecker, während auf der Uhr noch eine 4 vorn steht. Der Plan ist, früh ins Büro zu verschwinden, während alle anderen ausschlafen . Und dafür nicht so spät zurück sein.

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2/12

Wenn der Tag schon so früh startet, gönne ich mir erstmal eine gründliche Rasur. Hier habe ich im letzen Monat auf- oder besser gesagt: abgerüstet. Der olle Systemrasierer mit seinen überteuerten Klingen wurde durch einen klassischen Rasierhobel ersetzt. Natürlich brauch ich jetzt deutlich länger für eine Rasur und die ersten Versuche waren auch ein wenig blutig. Aber es lohnt sich, hier ein wenig zu entschleunigen. Und sei es nur dafür, jedes Mal eine neue Klinge verwenden zu können.

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3/12

Die Frage, wo ich frühstücke, beantwortet der Abfahrtsmonitor. Der nächste Bus geht in 6 Minuten, das wird wohl im Büro gefrühstückt.

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4/12

Unser Kantinenfrühstück ist tatsächlich nicht das Schlechteste. Vor allem der Kaffee, lebensotwendiger Treibstoff um diese Uhrzeit, schneckt auch noch richtig gut. Also Cappuchino gezapft, Brötchen in die Tüte und ab ins Büro!

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5/12

Selbiges verlasse ich erst wieder am frühen Nachmittag. Ein Ortstermin im Stadtteil Lustnau. Eine junge Familie will ein altes Haus sanieren und dafür einen Kran auf die Straße stellen. Der Busverkehr muss dabei weiter ob das zusammen funktioniert prüft man eben am besten vor Ort. Außerdem ein willkommen Gelegenheit, ein wenig Sonne zu tanken.

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6/12

Zwischen viertel und halb fünf steige ich schließlich zu Hause aus dem Bus. So exakt kann man das auf meiner neuen Uhr nicht ablesen, gewollt. Den es handelt sich um eine SlowWatch, eine Ein-Zeiger-Uhr mit 24-Stunden-Ziffernblatt. In meinem Job geht es mindestens minutengenau zu, oft reicht das gar nicht. Da tut es gut, es privat mit der Zeit nicht ganz so genau zu nehmen. Von daher hatte ich schon länger einen Blick auf diese besonder Art der Armbanduhr geworfen und sie mir nun – quasi als Geburtstaggeschank – endlich gegönnt.

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7/12

Zu Hause werde ich mit Blumen empfangen, die mir die Kinder im Garten gepflückt haben. Allerliebst. Und das anscheinend in diesem Jahr der Frühling schon Mitte Februar beginnt, finde ich nun gar nicht schlimm. Eher im Gegenteil.

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8/12

Dann kochen die Kinder “Krachsuppe”. Die macht zwar nicht satt, lässt aber die Ohren klingeln. Die Katze stört es nicht. Oder die Neugier ist einfach größer.

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9/12

Katze? Ja, seit vergangenem Wochenende lebt hier ein Katze. Ich formuliere das lieber so, denn angeblich haben Katzen ja keinen “Besitzer” in diesem Sinne. Die Herzdame war versehentlich auf der Webseite des örtlichen Tierheims und hat sich verliebt. Letztlich eine recht spontane Entscheidung, allerdings waren wir uns schon länger einig, dass wir uns irgendwann eine Katze holen werden.

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10/12

Die letzten Wochen waren geprägt von kranken Kindern. Ein Infekt jagte den nächsten. Ging es einem Kind besser, wurde prompt das andere Krank, dann wieder ein Rückfall und so ging das die ganze Zeit. Abgesehen von der Sorge um die Kinder häuften sich unsere Fehltage, was trotz verständnisvoller Arbeitgeber ziemlicher Mist ist. Auch an diesem Freitag war die Herzdame wieder mit beiden Kindern zu Hause. Abend ging es denen aber schon deutlich besser und bei den Kontrollmessungen vor dem Schlafengehen war auch kein Fieber mehr festzustellen. Bloß gut. Hoffentlich bleibt das jetzt auch so!

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11/12

Eltern putzen Kinderzähne

Damit man das auch nicht versehentlich vergisst, steht es sogar auf der Zähnbürste. Und so richtig das ist – einfach ist es nicht immer. Egal, ob das Kind nun gerade nicht Zähneputzen mag oder es mit Eifer selbst machen will.

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12/12

Am Abend schreibe ich noch eine Postkarte an Amit in Indien. Nicht das ich den kennen würde. Aber seit einiger Zeit mache ich [Postcrossing[2, so ein Internet-Dings, bei dem man Postkarten ab zufällig ausgewählte andere “Postcrosser” schickt und für jeder versandte Karte eine zurück bekommt. Ich mag so etwas ja sowieso und beziehe auch meinen Sohn ein Stück mit ein. Ein kleiner Baustein in der Erziehung zu einem weltoffenen Menschen. Jede Karte ist schließlich ein kleiner Einblick in das Leben in fremden Ländern und Kulturen.

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