drüben (8)

Zwei Wochen sind rum seit dem letzten Blick nach drüben. Ohne dass das jetzt eine Ankündigung irgend einer Form der Regelmäßigkeit sein soll: es wird mal wieder Zeit – hier kommen die Links der letzten 14 Tage:


Felix Schwenzel war drüben in Schottland, hat Whisky getrunken und Brennereien besichtigt. Whisky trinke ich auch ganz gerne mal, eine Reise nach Schottland ist bisher nur ein Wunsch. Wem es ähnlich geht, dem sei dieser Reisebericht empfohlen.

Drüben in Ljubljana macht ein mutiger Kommunalpolitiker kurzen Prozess mit dem Autoverkehr in der Stadt und die Hauptverkehrsstraße zur Fußgängerzone und Fahrradstraße. Soviel Mut und Durchsetzungskraft würde ich mir auch von deutschen Stadtplanern wünschen.

Kinder sind neugierig, Kinder kennen keine Scheu. Wenn sie einen Rollstuhlfahrer sehen fragen sie schon mal offen heraus, warum er nicht Laufen kann. Meist die Eltern, meist so laut, dass es der Rollifahrer auch hört. Wie er als Mensch mit Behinderung diese Situationen erlebt und wie Eltern aus seiner Sicht reagieren sollten, erzählt Raúl Krauthausen in einen Interview drüben bei ichbindeinvater.de

Drüben bei den Herzdamengesschichten backt die Herzdame – also nicht meine Herzdame, die nannte ich schon so, da kannte ich den Blog noch gar nicht, ist ja eigentlich auch ein naheliegender Kosename für eines Herzdame, also nicht meine Herzdame sondern die Herzdamengeschichtenherzdame – einen Kuchen. Das Rezept ist so zuckersüß bebildert, der Kuchen bestimmt sehr lecker. Und wäre ich eine Frau, ich würde jetzt losziehen und mir ein Pünktchenkleid kaufen.

Helmut Bachschuster geigt dem Schwäbischen Albverein die Meinung, der etwas dagegen hat, dass drüben auf der Alb ein paar Windräder gebaut werden. Da kann man zwar etwas dagegen haben, sollte dann aber bitte auch ein paar Argumente jenseits der Ästhetik vorbringen können.

Das Nuf überlebt mit knapper Not eine Radtour rund um einen See. Glücklicherweise, möchte ich hinzufügen. Denn andernfalls hätte sie drüben in ihrem Blog nicht so köstlich darüber berichten können.

Drüben bei NEON schreibt Christoph Koch einen längen Text über die Suche nach Selbstverwirklichung im Beruf und warum das eine denkbar schlechte Idee ist.

Auch wenn ich es hier im Blog noch nicht angesprochen habe: das Thema Flüchtlinge und rechter Terror treibt auch mich um. Um es klar zu sagen: Wer sich in Not zu uns flüchtet, ist willkommen. Und Nazipack ist und bleibt Nazipack. egal ob es sich selbst Asylkritiker, Pegida, besorgter Bürger oder verunsicherte Mitte nennt. So.
Von den vielen guten und ermutigenden Texten zu diesem Thema stach der vom ehemaligen Asylrichter Peter Vonnahme drüben bei hintergrund.de heraus. Er vertritt die These, dass wir gerade erst die Vorboten eines größeren, langfristigen “Jahrhundertproblems” erleben, das sich ganz sicher nicht mit der kleingeistigen Haltung der aktuellen Politikergeneration und schon gar nicht durch Abschottung lösen lässt.

Nach diesem starken Tobak zum Abschluss noch etwas erfreuliches: Ein gut gekleideter Opi drüben in Berlin, vorgestellt von MC Winkel.


Damit wünsche ich euch allen eine gute Woche – genießt die letzten Tage des Hochsommers, stellte euch den Nazis entgegen wo immer sie auftreten und helft denen, die Hilfe nötig haben.

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