… morgen brau ich …

Um es vorweg zu nehmen: CRE ist Schuld.

CRE ist ein Podcast von Tim Pritlove mit mehrstündigen Interviews zu allen möglichen Themen aus den Bereichen „Technik, Kultur, Gesellschaft“ – wie es im Untertitel heißt.

In CRE Nr. 194 war Andreas Bogk zu Gast und es ging um Bier. Um Bier und ums selbst brauen. Beim Hören dieses Podcast kam mir erstmal Gedanke: das mach ich auch mal. 

Die Idee setzte sich zumindest soweit fest, dass ich bei der Frage nach Weihnachtswünschen mit diversen Brau-Utensilien antwortete. Offenbar wurde aber die Ernsthaftigkeit dieser Wünsche nicht richtig erkannt und ich packte unterm Tannenbaum zwar schöne Geschenke, aber keine Hobbybrauerei aus.

Die Brau-Idee zog sich erst mal in die hinteren Winkel meines Hirns zurück schlummerte vor sich hin. Bis vor kurzem im Supermarkt meines geringsten Misstrauens plötzlich ein neues Kühlregal stand – mit Bieren von Braufactum. In spannendes Sortiment mit handwerklich gebrauten Bieren, mit Sorten jenseits des allgegenwärtigen, immergleichen Pils.

Ich gönnte mir ein Roog – ein Rauchbier, das mit einem guten Anteil Malz, das über offenem Feuer geröstet wurde, gebraut wird. 

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Noch während ich dieses außergewöhnliche Bier genoss, suchte ich mir wieder beim Hobbybrauerausstatter der Wahl: „Hopfen und mehr“ wieder die vor bald einem Jahr schon mal ausgewählte Grundausstattung zusammen.

Viel braucht es ja nicht. Ich bestellte letztlich das Starterset für Maischebrauer – das vor allem zwei große Gähr- und Braueimer mit Gährröhrchen und Auslaufhahn, Brauerjod, ein Läuterblech, ein Abfüllröhrchen und die Zutaten für das erste Bier enthält.

Außerdem gönnte mich mir noch „den Hanghofer“ – ein kleines Büchlein, das an verschiedenen Stelle als gutes Einsteigerbuch empfohlen wurde.

Was noch fehlte war ein großer Topf mit Feuer drunter. Zwar hatte ich dunkel in Erinnerung, das bei meinen Eltern noch große Einkochtöpfe rumstehen müssten, hatte dann aber meine Zweifel, ob mein kleiner Küchenherd ausreichen würde, die auf Temperatur zu bringen. Immerhin wurden diese Töpfe früher auf einem Kohleherd eingesetzt und nicht auf zu kleinen Cerankochfeldern. Also bestellte ich noch eine Einkochautomat (Amazon-Affiliate-Link), der für Brauzwecke anscheinend prima geeignet ist.

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Nun ist das Zeug da und in Kürze wird hier gebraut. Nicht tatsächlich „morgen“, denn bis zum ersten „Prost“ mit dem eigenen Bier bleibt noch viel zu tun und zu lernen. Ich werde hier berichten.

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