drüben (5)

Für den Neustart der „drüben“-Serie habe ich ein wenig länger gesammelt. Aber das hier hat ja keinen Anspruch auf Tagesaktualität. Darum: viel Spaß beim Blick nach drüben, mit den Links der letzen Woche(n).

Wer sich in Tübingen ein wenig für Medien interessiert hat den Artikel sicher schon mitbekommen: Drüben in der Wochenzeitung „Kontext“ wird der Niedergang des Schwäbischen Tagblatts analysiert, treffend, wie ich meine. Schade um eine offenbar einst wirklich gute Lokalzeitung und wohl leider eine typische Entwicklung im Lokaljournalismus. Liebe Verleger: so wird das nichts. 

Wie es auch laufen kann erzählt drüben bei Loosy Pennies Stefan Sichermann, der Macher des „Postillions„. Geldverdienen im Netz geht also doch, auch ohne Paywall und allzu aggressiver Blinkebanner – und ohne sich selbst zu verkaufen.

Google und Facebook sind die schlimmsten Datenkraken? Wer das glaubt, sollte mal genauer hinschauen, was unsere guten alten Verlage so treiben. Werbung an Schulen zum Beispiel – trotz Werbeverbot. Adressen von Kindern einsammeln und mit den gewonnen Daten Verkaufsgespräche mit übelsten Drückermethoden. Drüben beim NDR wird wieder einmal darüber berichtet.

Was aus Jungs wird, denen unverantwortliche Eltern erlauben, mit Puppen zu spielen, zeigt drüben bei Twitter @iameltonjohn in einem kurzen Comic.

Ein „schönes“ Beispiel, warum unser Urheberrecht im Allgemeinen und die GEMA im Speziellen dringend mal auf den Prüfstand gehören, gibt es drüben bei Heise: Da stellt jemand crowdfinanziert ein paar Klaviere in den öffentlichen Raum, die jeder nach Lust und Laune benutzen kann – erstmal ein grundsympatisches Mitmach-Kunstprojekt namens „Play me, I´m yours“. Die GEMA aber fordert erstmal in vierstelliger Höhe Lizenzgebühren. Es könnte ja jemand GEMA-Musik klimpern.

Eine Gettung-things-done-Bastelstunde fand drüben bei „auf Tuchfühlung“ statt. Ergebnis: Eine Eisenhower-Matrix mit Post-its. Könnte für mich ganz intersant werden. Im beruflichen Kontext, da mir meine Firma ja leider keine geeigneten digitalen Tools bereitstellt (Outlook, pffft!). Nur nicht ganz so pink. 

Drüben rantet das Nuf über die Bürokratie in Zusammenhang mit Kindern. Schein ja in Berlin wirklich schlimm zu sein. Ich habe das bisher so krass erlebt. Entweder ist das hier in Baden-Württemberg bzw. in Tübingen tatsächlich besser, oder ich komme durch meine dreieinhalb Jahre hinter einem Behördenschreibtisch einfach besser damit klar. 

Über ihre eigene Asozialität, den ausufernden Team-Wahn und was das alles mit Pfirsichkuche zu hat sinniert drüben die Eskapistin. Sehr sympathisch.

Das dieses DRM vielleicht doch nicht so eine gute Idee ist, ahnt man schon länger. Heise berichtet drüben, was dem Kunden so passieren kann, wenn der Anbieter die Server abschaltet. Dann sind seine schönen digitalen Inhalte über kurz oder lang nicht mehr nutzbar. Umsonst gezahlt.

Über den Niedergang von 14 einstigen Riesen der IT-Branche geht es drüben bei der PC-Welt. Das macht doch Hoffnung, dass der Erfolg von eventuell nicht ganz so sympathischen Unternehmen wie Facebook oder Google mal zu Ende sein wird.

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