Tagebuchbloggen 17/18/19 /Schluss

Man merkte es an der abnehmenden Schlagzahl: Die Luft ist raus. Nach einem fulminanten (Re)Start dieses Blogs zum Jahreswechsel mit zeitweise täglich neuen Artikel und vier regelmäßigen Serien ist Ruhe eingekehrt. 

Der letzte Blick nach drüben ist Monate her, bei den hundertvierzig sieht es nicht besser aus. Das hat durchaus Potential, wiederbelebt zu werden. Ich verspreche aber nichts.

Den wöchentlichen Blick in unsere botanische Anlage wird es weiter geben, da verbringe ich jetzt ohnehin immer mehr Zeit.

Eingestellt wird aber (erstmal) das Tagebuchbloggen. Obwohl ich so etwas bei anderen ganz gerne lese hat es mich zuletzt vor allem gelangweilt und genervt. Im stressigen Alltag habe ich es eher selten geschafft, über die Woche kurze Notizen zu machen und musste zum Schreiben des Artikels erstmal überlegen, was so alles los war. Hinzu kommt, dass vieles, was mich im Alltag bewegt nicht zur Veröffentlichung geeignet ist. Letztlich habe ich die Artikel nur noch geschrieben, damit die Serie nicht abreißt.

Zu viel Aufwand für Belanglosigkeiten. Ein paar andere Artikel, sind deswegen nicht geschrieben worden. Artikel, die mich wichtig gewesen wären. Übers Leistungsschutzrecht, über die Einstellung des Google Reader, über das ausgebliebene Tübinger Bausstellenchaos, über kostenlosen ÖPNV, über Drosselkom, über spannende Änderungen in Juniors Kita, über Junior natürlich und noch einiges mehr.

Schade drum. Darum: Schluss damit. Weniger Tagebuchbuchbloggen, mehr (der wenigen) Zeit für andere Artikel.

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