Tagebuchbloggen 16/2013 – familienfreundliche Kindergartenleitung, elternfreundliche Bestuhlung und kindgerechtes Mistwetter

Unser Kindergarten hat eine neue Leitung. Besser gesagt: Zwei. Zwei Halbtagskräfte, die die Leitung gemeinsam im „job sharing“ leisten.

Klingt erst mal sehr familienfreundlich und das ist es natürlich für die beiden auch. Ganz freiwillig kam das seitens des Arbeitgebers wohl nicht zustande, eher als Notlösung.

Es scheint tatsächlich nicht so einfach zu sein, qualifizierte Pädagogen zu finden, die diesen Job machen wollen. Also ist man aus der Not heraus sogar mal familienfreundlich. 

Warum eigentlich nur dann?

Da ich ja auch im Elternbeirat bin, hatte ich das Vergnügen, mit den beiden und vier anderen schwer engagierten Eltern einen launigen Abend bei Wasser und Salzstangen zu verbringen. 

Diesmal sogar auf Erwachsenenstühlen. Schon mal eine positive Entwicklung. 

Nicht ganz so positiv war das Wetter am Wochenende. Grau, nass, (relativ) kalt. Das hält Junior und mich natürlich nicht auf. Wozu gibt es schließlich Matschhosen und Regenjacken?

Die Pfützendichte steigt bei diesem Wetter natürlich, damit auch der Spaß beim Spaziergang. Die Geschwindigkeit entwickelt sich dazu umgekehrt proportional. 

Was noch fehlt sind Gummistiefel, die nicht mal reaktivierten Winterschuhe gaben irgendwann auf und Junior kam mit nassen Füßen nach Hause. Wiederstrebend. In der Pfütze ist es auch mit nassen Füßen noch schöner als im Wohnzimmer.

Hoffen wir mal, dass das viele Obst seine Wirkung tut und sich der kleine Mann nicht erkältet hat. Wäre ja schade, wenn seine erste Flugreise in ein paar Tagen auf diese Weise „ins Wasser fallen“ würde.

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