Tagebuchbloggen 12/2013 – Ein Nachmittag im Kino, einmal Entwicklung ohne alles, einmal pünktlich Feierabend machen!

Als ich das letzte Mal im Kino war, war soviel anders als heute: Ich wohnte noch in einer kleinen Altstadtwohnung, war nicht verheiratet, hatte kein Kind und 3D-Filme waren noch die Ausnahme.

Nun haben wir, ein wenig angeschest von lieben Freunden (Vielen Dank dafür!), es mal wieder ins Kino geschafft. In den Nachmittagsfilm, denn unser Junior liebt zwar seine Babysitterin, aber das Zubettbringen wollte wir dann lieber selbst übernehmen.

„Die wunderbare Welt von Oz“ ist es geworden. Ein nettes Fantasyfilmchen. Aber das war fast nebensächlich. Vor allem war es ein wunderbarer Nachmittag mit Freunden. Und auch mal wieder ohne Kind.

„Ohne“ ist manchmal auch viel komplizierter als „Mit“.

Ich hatte mal wieder ein wenig analog fotografiert, allerdings auf einem Farbfilm, den ich nun nicht selbst entwickeln kann. Also ab damit ins Labor. Nur die entwickeln. Da ich den entwickelten Film durch eine Negativscanner ziehen wollte, bei dem das einführen des Films ein wenig frickelig ist, wollte ich ihn gerne ungeschnitten zurück.

„Ohne schneiden? Ja, das geht, kostet aber extra“ meinte der freundliche Fotohändler noch und begann seine Preislisten zu wälzen. Das „extra“ stellte sich dann als höher heraus als die Entwicklungskosten. Danke, verzichte.

Der Rest der Woche artete in Stress aus, wie schon lange nicht mehr. Jede Menge Sonderprojekte, knappe Zeitpläne, dazu eine Urlaubsvertretung und nervöse Vorgesetzte.

Was letztlich zu Fehlern führte, die eigentlich leicht zu beheben gewesen wären, wenn alle Beteiligten die Nerven behalten hätten. 

Das alles hielt natürlich keinen der „lieben Kollegen“ ab, wie geplant Freitag Mittag fluchtartig das Büro zu verlassen. Nur ich blieb wieder mal und weil ich dann der einzige noch Erreichbare war, durfte ich dann noch ad hoc um Sachen kümmern, die mich eigentlich gar nichts angehen. Und am Montag werden die Kollegen wieder rummosern, wasi ich mich in ihre Angelegenheiten einmische.

Irgendwann lern‘ ich’s auch noch.

 

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