drüben (4)

Es wird mal wieder Zeit für einen Blick über den Tellerrand. Da hatte sich einiges angesammelt, in meiner „drüben“-Liste.

Manches habe ich erst mal aussortiert, zum Beispiel bestimmt 5 oder 6 Artikel zum Amazon-Shitstorm. Weil das Thema inzwischen zu viele Facetten hat, um hier mit drei Zeilen abgehandelt zu werden. Vielleicht auch, weil das Thema mich nervt. 

Hier nun das, was die willkürliche eldersign.de-Zensur überstanden hat:

Die Daily Mail drüben zeigt eine Fotoserie von Francois Brunelle mit Menschen, die aussehen wie Zwillinge, aber keine sein. Nicht mal verwandt. Erstaunlich.

Eine Geschichte von Einem der zu viel Geld hat und es deshalb einfach verschenk wird drüben bei newslichter erzählt. Und davon, das es scheinbar viel schwerer ist zu nehnem als zu geben.

Ein wenig zu den Hintergründen zu Misere der Berliner S-Bahn führt drüben der Tagesspiegel aus. Und – oh Wunder, oh Wunder – nicht die auch so unfähigen Manager des Bahnbetrieb sondern auch genau die Politiker, die sich jetzt am lautesten über die S-Bahn echauffieren. Und fachfremde „Berater“, denen blind vertraut wird. 

Ich sag´s ja zwar ungern, aber immer wieder: Solange eine Branche (hier: die Nahverkehrsbranche) zu stark von öffentlichen Mitteln und damit von der Politik abhängig ist, wird das nichts.

Drüben bei Familie Kaliban wird der Sozialismus wieder eingeführt. Und wer ist schuld? Walt Disney!

Warum die Bahn so ist wie sie ist – chaotisch, anarchistisch und nicht perfekt – und ob und warum das gut so ist oder nicht – darüber streitet drüben der Mobilitätsforscher Konrad Götz drüben bei WiSo Green.

Drüben beim Ostblog berichtet man über die Technische Universität Irkutsk. Erinnert mich ein wenig an die Zeit in Studentenwohnheimen, nur mit mehr Schnee und weniger Freiheitsberaubung durch den Hausmeister.

Der wahre Lebensmittelskandal wurde drüben von Silenttiffy aufgedeckt: Zungen im Essen!  

Die Entstehung der Wurmlinger Kapelle in Reim und Bild erzählt man drüben bei der Kulturprodakschn. Soviel sei verraten: es ist … anders.

Drüben im Lummaland geht’s um Elternabende und deren typische Protagonisten. Da kommt noch eine Menge Spaß auf mich zu.

Noch eine Geschichte von Menschen mit zu viel Geld gibt drüben bei der Berliner Zeitung. Leider verschenk die es nicht einfach, sondern kaufen sich Häuser auf Sylt – und machen die Insel damit zu einem menschenleeren Gruselkabinet des hirnlosen Immobilienkapitalismus.

Mit dem Kind zum Fußball und keine Ahnung von der Materie? Das Wichtigste ist: mehr Pullover. Alles weitere drüben bei den Herzdamengeschichten.

4 Kommentare zu “drüben (4)

  1. „Solange eine Branche (hier: die Nahverkehrsbranche) zu stark von öffentlichen Mitteln und damit von der Politik abhängig ist, wird das nichts.“

    Woran denkst du denn als Alternative? Größere Unabhängigkeit oder Privatisierung?

  2. Gefällt mir gut, der Blick über den Tellerrand ins unendliche Meer der Blogs. Auch auf die Gefahr hin, eben dort die Orientierung zu verlieren, was aber Spaß macht und Neulande entdecken lässt.

  3. Tja Uli, eine Patentlösung hab ich leider auch nicht. Ich sehe vor allem die Probleme des jetzigen Zustands. Müsste mal umfassend und strukturiert bearbeiten dieses Thema. Eher als eigener Artikel als hier in einem kurzen Kommentar.

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