drüben (3)

Nach einer Woche Pause wieder einmal ein Blick nach drüben. Diesmal mit Konversionsflächen, Landleben, Eierstich, nichtexistierenden Filmen, kaputten Straßenbahnen, einem Feuerwehreinsatz, Wissenschaftlern, Füchsen, sexy Computergrafiken, Lightroomsycerei, Erinnerungskultur, DRM und einer Metalhochzeit. Viel Spaß:

Die Fotografin Isabel Kiesewetter zeigt drüben auf ihrer Webseite ihre Arbeit „Konversion“. Flächen, die über längere Zeit militärisch genutzt wurden, bleiben für immer verändert, verändern sich aber nach Abzug der Truppen ebenfalls. Mal werden sie neu genutzt, mal übernimmt die Natur die Regie, durchsetzt von den bizarren Ruinen militärischer Gebäude.

Bei vielen viele schein ja das Idealbild eine glücklichen, unbeschwerten Kindheit vom wohnen auf dem Land abzuhängen. Viel Grün, Natur, Platz sich zu entfalten. Das Kindheit auf dem Land auch ganz anderes empfunden werden kann erzählt der jawl drüben auf seinem Blog.

Drüben bei den Herzdamengeschichten wird eine neue Strophe über die schlimme, schlimme Jugend von heute angestimmt. Mit Eierstich. Und eine fundamentalen Wahrheit übers Kochen, natürlich aus Kindermund:

„nur Rezepte mit Eierstich sind gute Rezepte.“ 

subtitels for a film that doesn´t exists 

zeigt drüben der Künstler Alexis Vasilikos. Kopfkino vom feinsten.

Im Nachgang des Eisregens vom 20.02. gab es noch massive Problem mit der Straßenbahn in Frankfurt. Drüben auf dem Lokalbahnhof wird (von einem interessierten Laien) versucht zu erklären, woran das lag.

Wenn ich so was lese bin ich doch ganz froh, dass der Tübinger ÖPNV ausschließlich mit Bussen betrieben wird. Die standen während des Eisregens zwar auch still, konnten sofort weiterfahren, nachdem das vom Winterdienst ausgebrachte Streusalz das Eis weggeschmolzen hatte.

Drüben bei neon las ich einen schönen Erlebnisbericht eines Feuerwehrmanns über eine ganz normalen Einsatz. Da gib es nicht viel zu ergänzen, außer: Dank an alle hauptberuflichen und ehrenamtliche  Feuerwehrleute!

Drüben beim Studentenfutter erklärt und Niels Ott (genau, der Niels Ott von DrNI), wie unsere Wissenschaftler so ticken. Und dass wir alle ein bisschen Wissenschaftler sind. Und damit auch immer ein bisschen verrückt.

Beeindruckende Fotos von wild lebenden Füchsen und ein (für mich) noch beeindruckenderer Bericht, wie sie entstanden sind findet sich drüben bei Kwerfeldein. Was ich mich bei der Lektüre auch gefragt habe: Wer kann so etwas machen, wochenlang täglich für mehrere Stunden vor einem Fuchsbau sitzen? Und wie finanziert man das?

Drüben bei The Atlantic wurde die Geschichte der ersten Computer-Grafik erzählt. Ein Pin-up-Girl auf einem Milliarden teueren Großrechner des Militärs.

Zum Verwalten und Bearbeiten meiner Bilder benutze ich Lightroom. Leider zickt das Programm herum, wenn man sein Katalog auf ein Netzlaufwerk legen möchte. Aus meiner Sicht wäre das die einfachste Variante, um den Katalog von verschieden Rechnern aus benutzen zu können. geht aber nicht. Ein brauchbarer Workaround mit Hilfe von Dropbox wird drüben bei Lorenz Fotografie beschrieben. Mir vermutlich immernoch zu frickelig, aber nicht uninteressant.

Pünktlich zum Jahrestag schreibt Uli drüben im Dia-Blog eine angenehm ausgewogenen und unaufgeregten Artikel zum Mössinger Generalstreik. Ein sehr schöner Kontrast zum den einseitigen und im Ton fast immer unangenehm parteiischen Äußerungen zu diesem Thema in Lokalpresse und anderswo.

Timo Hetzel von Bits und so bringt drüben in seinem Blog das ganze Elend von DRM mit nur zwei Screenshots auf den Punkt. Grenzenlos Serien und Filme genießen? Nicht für Geld.

Und dann erzählt drüben die Frau_Frosch, wie sie per Twitter zu ihrem Herrn_Frosch gekommen ist. Die romantischste Twitter-Geschichte ever. Mit Heavy Metal!

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