Pa-pa

Stolz wie Bolle war ich, als Junior zum ersten Mal „Papa“ gesagt hat. Bis ich merkte, dass „Papa“ gerade sein Sammelbegriff für alles und jeden ist. So geht der Kleine nun durch die Welt, den Entdeckerfinger auf alles Mögliche gerichtet:

Ein Stein auf der Straße: „Papa!“
Ein Hund kommt vorbei: „Papa!“
Eine Fleischfachverkäuferin hinter ihrer Theke: „Papa!“
Die Lampe über dem Esstisch: „Papa!“
Ein Mädchen auf dem Spielplatz: „Papa!“
Ein Fremder Vater vor dem Kindergarten: „Papa!“ (Btw, darüber wollte ich noch mit der Herzdame sprechen.)
Die Oma: „Papa!“
Ganz beliebt natürlich, die Mama: „Papa!“

Und ab und zu, wenn er wirklich gut drauf ist, zeigt er manchmal auch auf mich: „Papa!“

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