Münchner Untergrund: Station Königsplatz

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Kunst und Geschichte dominiert die Station Königsplatz. Sie erschließt das Münchner Kunstareal, ein Viertel mit vielen Museen und Galerien. Diese Nutzung an der Oberfläche spiegelt sich auch im Untergrund durch die Gestaltung des Bahnhofs wieder.

Die Bahnsteigwände tragen Faksimiles von Kunstwerken, deren Originale in den umliegenden Museen ausgestellt sind, ebensolche Skulpturen befinden sich in großen Vitrinen in der Mitte des Bahnsteigs. In den Boden sind mosaikartig mythologische Figuren eingelassen , in den Säulen gibt es kleine beleuchtete Vitrinen, in denen ebenfalls Kunst gezeigt wird.

Ich selbst bin kein Fan von Kunstmuseen. Warum sollte ich mir Dinge ansehen, nur weil sie besonders alt sind oder von vermeintlich bedeutenden Künstlern geschaffen wurden. Nun bin ich durchaus der Kunst an sich nicht abgeneigt Im Gegenteil, ich entdecke gerne Kunst für mich, egal ob in Galerien, bei Ausstellungen oder auf der Straße. Sobald eine Ausstellung aber durch ihren Flair oder die Art ihrer Vermarktung den Zeigefinger hebt und mir sagt: „Berühmt, wichtig, bedeutend, muss man gesehen haben!“ ist die Lust an der Kunst schnell vorbei.

Genau dieses Gefühl hatte ich auch im Bahnhof Königplatz, weshalb ich beim fotografieren auch nicht ganz bei der Sache war, und bestimmte Dinge auch einfach übersehen habe, etwa die Bodenmosaiks. Ein paar Bilder hab ich dann doch gemacht, schließlich kann man sich ja auch nicht nur in seiner Komfort-Zone bewegen.

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Infos zur Ubahn München auf muenchnerubahn.de, auch speziell zur Station Königsplatz.

Bisherige Artikel des Ubahn-Projekts:


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