schwäbisch kalkuliert: EC-Zahlung erst ab 10 Euro

Gerade hatte ich mich im EDEKA darüber geärgert: EC-Zahlung erst ab 10 Euro. Dort ist das neu seit Jahresbeginn. Ein paar Schritte weiter im Schreibwarenladen Scriptum holt mich eben dieses Problem gleich wieder ein. Ich hatte nicht erwartet, dass zwei Leitz-Ordner mehr als 5 Euro – soviel Bares hatte ich dabei – kosten würden, war ich etwas überrascht und rief erstaunt aus: „Was hier jetzt auch?“

Woraufhin mich der nebenstehende Ladenbesitzer in bestem Honoratioren-Schwäbisch aufklärte, dass dies in seinem Laden schon immer so sein und EDEKA einfach 10 Jahre länge brauchte zum kalkulieren. Vielleicht sollte er seine Kalkulation jetzt nochmal rausholen und um die entgangenen Umsätze meinerseits einrechnen. Auch die der Einkäufe größer 10 Euro.

5 Kommentare zu “schwäbisch kalkuliert: EC-Zahlung erst ab 10 Euro

  1. Wo ist das Problem einmal im Monat 300/400 € am Geldautomaten auf dem Weg zur Arbeit abzuholen?

    Da zahlt man dann einfach alle Ausgaben in bar. Senkt nebenher auch das Datenaufkommen.

  2. Schon richtig, Bargeld hat auch Vorteile. Allerdings trage sehr ungern mehr als 100 EUR bares mit mir herum. Wenn ich dann doch mal meine Geldbörse verliere, ich bestohlen oder beraubt werde, hält sich so der Schaden in Grenzen.

    Heute hatte ich schlicht nicht daran gedacht, dass es mal wieder Zeit wäre, am Geldautomaten vorbeizuschauen.

    Aber das ist auch gar nicht der Punkt, sondern die überhebliche und herablassende Art, wie der Ladenbesitzer diese Einschränkung für mich als Kunden (für die ich im Grunde jedes Verständnis habe) gerechtfertigt hat. Ungefragt, übrigens.

  3. Naja…ich nehm das geld mit nach Hause und lade einmal die Woche zu Hause nach. Alternativ liegt der Geldautomat so günstig, dass man einmal je Woche Geld holen kann.

    Was mir da auffällt: Das zahlen mit Geldkarten dauert im Schnitt 3-4 x länger. Das nervt, wenn 3 Leute vor einem nur mit Karte zahlen. Mit Bargeld geht das fixer. imho.

    Ansonsten stimme ich zu: Der Umgangston sollte nicht leiden.

  4. Das könnte jetzt in Glaubensdiskussionen ausarten. Was dir da „auffällt“ ist meiner Meinung nach genau das: Eine Frage der persönlichen Wahrnehmung.
    Mit ist z.B. schon mehrfach die legendäre Oma, die an der Supermarktkasse den Bezahlvorgang mit den Worten „Warten Sie, ich habs passend“ einleitet, dann ob der Augem, die auch nicht mehr die besten sind, die komplette Geldbörse aufs Warenband kippt, die Kassiererin den betrag abzählen lässt und anschließend das verbliebene Bargeld Münze für Münze wieder einsammelt, tatsächlich begegnet. Und jedes mal steht sie vor mir in der Schlange.

  5. Absolut Super Artikel, dies wollte ich selbst auch schon mal schreiben, wusste nur nie wie ich das niederschreiben konnte !

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