Projekt 52 – Woche 47 – Sonntage

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Das Besondere an Sonntagen ist vor allem der Sonntagmorgen. An den wenigen Sonntagen im Jahr, die ich mit der Herzdame in Tübingen verbringe, er sogar einen festen Ablauf.

Als Erstes und Wichtigstes steht das Ausschlafen. Lange Ausschlafen. Wecker ist Tabu, allenfalls lassen wir es uns gefallen, von den Turmbläsern geweckt zu werden.

Dann stehe ich auf – die Herzdame natürlich erst, wenn das perfekte Sonntagsfrühstück angerichtet ist. Dazu bedarf es natürlich frischer Brötchen, also mache ich mich auf den Weg, die Neckargasse hinunter, zu einem der wenigen Sonntagsbäcker.

Anders als sonst um diese Uhrzeit, sind die Gassen der Altstadt noch menschenleer. Die wenigen Leute, die schon unterwegs sind, haben mehrheitlich das selbe Ziel wie ich – oder tragen schon die typische Bäckertüte mit sich herum.

Selbst die Tauben der Stiftskirche haben noch nicht mit ihren beeindruckenden Formationsflügen begonnen, sondern beobachten mich von ihren Logenplätzen auf den Erkern und Kapitälen auf meinem Rückweg.

Taubenparadies

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