Versafail

Schon vor ein paar Tagen war es mir unangenehm aufgefallen: Wenn ich meine URL-Zeile im Browser wie üblich als Suche missbrauchen wollten oder eine falsche URL eingegeben hatte, landete ich nicht mehr wie gewünscht und von mir so konfiguriert bei Google, sondern auf einer besch**** Suchseite meines DSL-Providers Versatel (die nicht mal mit Umlauten umgehen kann). Was da genau passiert ist mir offen gesagt ziemlich egal, es ist eine Schweinerei, dass soetwas überhaupt passiert, und dass Versatel es nicht mal angündigt.

Nun musste wieder Google ran, um das Problem zu beheben. In einem Forum wurde ich dann fündig. Für die Abmeldung muss man sich also im Kunden-Exclusiv-Bereich von Versatel anmelden. Was zunächst bedeutete, dass ich die Zugangsdaten, die ich der Einrichtung der DSL-Verbindung vor 16 Monaten das letzte mal gebraucht habe, heraussuchen musste.

Nach der Anmeldung im Kunden-Exclusiv-Bereich ich erst beim zweiten Versuch direkt bei der Abmeldung, wer ähnlich Probleme hat: Die Abmeldung findet sich unter dem Reiter „Tarife und Extra“, dort letzter Menüpunkt „Suchergebnisse“. Oder direkt unter https://service.versatel.de/searchpage.htmlhaperon.de/

Und da ich nun eh grad auf dieser Seite bin, sehe ich gleich mal nach, wann ich diesen Quatsch kündigen kann und wohin das Einschreiben mit der Kündigung zu schicken ist. Oh, dazu gibt es natürlich keine Informationen – so eine Überraschung!

Wie auch immer, eigentlich ist das ja keine große Sache. Aber es nervt halt, kostet meine Zeit und offenbart ein nicht hinnehmbares Serviceverständnis von versatel. Also heißt es, sobald der 24-Monate-Knebelvertrag zu Ende ist: Auf nimmer Wiedersehen! Beim Blick auf die schöne Übersicht zensurprovider.de drängt sich auch direkt ein heißer Nachfolgekandidat auf.

Kommentar verfassen