Projekt 52 – Woche 26 – Mathe um uns herum

logo-rot-200-mit-hgp79x.pngDieses Wochenthema hat sicherlich ein Schüler oder Student eingereicht dem es so geht wie mir damals: Ich habe Mathe gehasst. Und prinzipiell hat sich daran auch nicht viel geändert, aber glücklicherweise beschränkt sich die notwendige Mathematik für einen Betriebswirtschaftler auf die Grundrechenarten und schlimmstensfalls noch Prozent- und Zinsrechnung. (Wenn man das das Diplom erst einmal in der Tasche hat, und man fragt isch schon wozu man sich an der Uni semesterlang durch Integralrechnung gequält hat und imaginären Zahlen hinterhergejagt ist.) Ansonsten ist nicht wirklich viel Mathe um mich herum, und falls doch schaffe ich es, das zu ignorieren.

Eigentlich habe ich nur für eine Spielart der Mathematik so etwas ähnliches wie Begeisterung entwickelt, und zwar für die Stochastik. Genauer: die Wahrscheinlichkeitsrechnung von Würfeln. Noch genauer: die Wahrscheinlichkeitsrechnung von Würfeln im Kontext komplexer Pen-and-Paper-Rollenspielregelwerke.

So sehen die Regeln von Shadowrun etwa vor, dass man bei einer Würfelprobe – mit der festgestellt wird, ob ein Charakter schafft, die vom Spieler vorgesehene Aktion auch tatsächlich auszuführen – für jeden Fertigkeitspunkt der zu prüfenden Fertigkeit ein sechsseitiger Würfel geworfen wird, und mindestens einer dieser Würfel den so genannten Mindestwurf, der von der Schwierigkeit der durchzuführenden Aktion bestimmt wurde, erreichen muss. Wobei Mindestwürfe größer sechs durchaus üblich sind – was man dann dadurch erreichen kann, dass die Würfel, die nach dem ersten Wurf eine Sechs zeigen, erneut geworfen wurden und die Punktzahl der einzelnen Würfel aufaddiert werden. Soweit alles verstanden? Nein? Na dann versucht jetzt mal die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Probe in Abhängigkeit von Würfelzahl und Mindestwurf zu errechnen!

Deutlich entspannter sind das schon die Regeln von Cthulhu. Hier werden die Fähigkeiten der Charaktere in Prozent angegeben. Bei einer Probe wird dann ein W100 geworfen, mit dem man für einen Erfolg unter seinem Fertigkeitswert bleiben musste. Denn ausgewürfelt wurde quasi die Schwierigkeit der Aktion, liegt die unter den eigenen Fähigkeiten, gelingt es halt. In diesem System ist auch die Wahrscheinlichkeit deutlich einfacher zu ermitteln, bleibt nur die Frage: Was bitte ist ein W100? Das da:

W100

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