Lars Hilscher – Fotograf

Moo Businesscards

Die kleinen gingen schon langsam zur Neige, da kam das Geschenk von Jana gerade recht – ein Gutschein für 50 Visitenkarten von Moo.

Nun hat es doch ein wenig gedauert. Erst habe ich Tage mit der Auswahl der Bilder zugebracht, denn natürlich wollte ich wieder für jede Karte ein eigenes Motiv.

Noch viel schwerer fiel mir der Text auf der Rückseite. Gut, die Kontaktdaten war schnell ausgewählt – aber unter dem Namen steht nur das kleine Wörtchen „Fotograf“. Denn auch wenn ich dank deutscher Gewerbebürokratie ganz offiziell als solcher gelte, auch wenn ich immer öfter positives Feedback auf meine Fotoarbeiten erhalte und sogar hin und wieder dafür bezahlt werde – es fällt mir nach wie vor nicht leicht, mich schlicht als „Fotograf“ zu bezeichnen.

Denn mir ist sehr bewusst, wie klein mein Wissen und meine Erfahrung auf diesem Gebiet sind. Zu unzufrieden bin ich selbst oft mit meinen Bildern. Andererseits sehe ich doch eine Entwicklung, ich lerne ständig dazu, erkenne Fehler, die ich in der Vergangenheit gemacht habe und versuche sie zu vermeiden. Die Bilder werden tendenziell besser, zumindest nehme ich das so wahr.

Aber am wichtigsten: ich verliere nicht die Lust an der Fotografie, obwohl ich mich nun schon seit über 10 Jahren, und seit bald drei Jahren Dank Umstieg auf digital sehr intensiv, damit beschäftige. Und deshalb steht nun auf den Kärtchen einfach eine simple Wahrheit:

Lars Hilscher
Fotograf

2 Kommentare zu “Lars Hilscher – Fotograf

  1. Wenn man auch als Hobbyfotograf gut ist, kann man sich auf jedenfall Fotograf nennen. Die Moo- Cards sind wirklich klasse. Ich möchte mir demnächst di Moo- Minicards machen lassen.

    Liebe Grüße
    Julia

  2. Tja da hast Du wohl recht. Aber wer – außer selbstverliebte Egomanen – bezeichtnet sich so ohne weiteres als „gut“? Irgendwie ist man doch immer sein härtester Kritiker, zumindest mir geht es so. Darum habe ich auch so lange gezögert, mich selbst als „Fotograf“ zu bezeichnen.

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