Projekt 52 – Woche 4 – Kirchen

logo-rot-200-mit-hgp79x.pngDa geht Projekt 52 gerade mal in die 4. Woche, und schon hänge ich hinterher. Und das bei einem eigentlich so einfachen Thema wie „Kirchen„. Derzeit sieht die Welt eben (noch) so aus, dass ich bei Dunkelkeit meine Wohnung verlasse, und bei Dunkelheit dorthin zurückkomme. Nun will ich damit nicht sagen, dass man nur bei hellstem Sonnenschein fotografieren könnte. Aber manchmal ist man einfach froh wenn man den Tag hinter sich gebracht hat und einfach nichts mehr zu tun ist. Die typische Mischung aus Jobstress und Winterlethargie.

Umso ungelegener kam mir die – eigentlich lange erwartete – Diskussion zum Thema Archivbild vs. neues Bild. Ich sage es ganz ehrlich, ich greife auch diesmal wieder – und werde das wenn nötig auch weiterhin tun – ins Archiv. Für mich ist Projekt 52 eben auch eine Möglichkeit, ältere Bilder neu zu präsentieren. Außerdem versuche ich, auch immer eine Geschichte zum Bild zu erzählen. Und das ist ja auch irgendwie eine neue kreative Leistung, die die Archivbildgegner gerne einfordern. Nun gut, die Wellen haben sich ja inzwischen wieder einigermaßen gelegt, Sari bleibt bei ihrer Entscheidung, möglichst wenige Regeln aufzustellen – was ich zu 100% begrüße – und damit können wir uns auch wieder den Bildern widmen:

Wenn man die Fotografie als Hobby für sich entdeckt, wenn man plötzlich überall mit DSLR und immer größer werdender Fototasche unterwegs ist, wenn man hin und wieder auch gut Ergebnisse *eigenlob* vorzeigen kann – dann Aufträge. Für mich war einer der ersten, die Taufe des Patenkindes der Herzdame zu fotografieren.

Die Taufe fand in einer Kirche in einem Vorort von Leipzig statt, einer Kirche, die ich nicht kannte. Weil die Lichtverhältnisse in Kirchen ja sehr unterschiedlich sein können, setzte ich mich am Tag vorher ins Auto und fuhr die rund 50 km dorthin. Ich hatte geplant, etwa zu der Zeit, zu der am nächsten Tag die Taufzeremonie stattfinden sollte, ein paar Probeaufnahmen zu machen. Schließlich ist eine Taufe ja ein einmaliges Ereignis, das sollten die Bilder schon „gelingen“.

Leider war die Kirche verschlossen, der Pfarrer, ein Küster oder irgendwer mit einem Schlüssel ebenfalls nicht aufzutreiben. Und so hatte am Tag der Taufe die Kirche zumindest von außen schon einmal gesehen. Für meine Testschüsse blieb mir noch ungefähr eine Viertelstunde, während die übrigen Gäste eintrafen und sich Plätze suchten. Aber immerhin war die Kirche zu diesem Zeitpunkt schon festlich geschmückt:

Taufkirche

Die Bilder sind dann trotzdem sehr schön geworden. (diesmal kein Eigenlob, sondern Zitat der auftraggebenden Eltern.)

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