Projekt 52 – Woche 1 – Meine Stadt

logo-rot-200-mit-hgp79x.pngDann mal los ins neue Jahr. Bevor noch mehr Beschwerden besorgte Nachfragen kommen, geht es auch hier im Blog weiter. Und zwar mit Projekt 52, an dem ich in diesem Jahr aufgrund einer kleinen, aber entscheidenden Regeländerung auch teilnehmen möchte.  

Projekt 52

Ach kennt ihr nicht? Dann in aller Kürze: Die Idee ist, in jeder Woche des Jahres (richtig, es sind 52 Wochen) ein Bild zu einem vorgegebenen Thema zu präsentieren. Ich schreibe hier bewusst ´zu präsentieren`, denn anders als im letzten Jahr, darf jetzt auch ins persönliche Archiv gegriffen werden. Jeden Sonntag greift die Sari in ihren großen Lostopf und zieht ein neues Thema, die Ergebnisse werden dann ebenfalls bei ihr auf mondgras.de gesammelt. Los geht es mit:

Deine Stadt

Irgendwie bin ich jemand, der sich überall schnell „zuhause“ fühlt. Diese Gefühl bleibt dann aber auch, wenn ich den betreffenden Ort (mehr oder weniger) endgültig verlassen habe. Und so kommt es, dass inzwischen ein halbes Dutzend Städte irgendwie „meine Stadt“ sind. Aber die neuesten Eindrücke sind doch die Intensivsten, darum soll es hier nun um die Stadt gehen, in der ich jetzt gerade lebe. Das ist

Tübingen

Eine Stadt der Gegensätze, die man aber nicht auf den ersten Blick erkennt. Auf der Seite die junge und liberale Universitätsstadt. Andererseits die kleingeistige Besserwisserei der in die Jahre gekommenen 68er, inzwischen mindestens mit einem Dr. vor dem Doppelnamen. Knuffige Fachwerkhäuser in der Altstadt, aber mit WHO ein Wohngetto, dass den klischeebehafteten ostdeutsche Plattenbausiedungen in nichts nachsteht. Weltretterattitüde in Sachen Klimaschutz, aber die gefühlt höchste Dichte an „Fahräder abstellen verboten“-Schildern. Steile Hänge im Norden, platt wie ein Teller im Süden. Weltoffenheit und Burschenschaften. …

Ich hör lieber auf. Tübingen ist auf jeden Fall nicht langweilig. Und schon gar nicht aus fotographischer Sicht. Aber was von Tübingen zeige nun hier? Das klassische, wohl meistfotografierte Motiv der Stadt, die Neckarfront? Ein paar schöne Neckarfronten hätte ich schon auf Lager, aber … nein.

Zu sehen ist hier die Platanenallee auf der Neckarinsel, zumindest Standort vieler Neckarfrontfotografen. Und außerdem Tübingen in Reinstform, ein Stück Natur zwischen Asphalt und Altstadtpflaster, urwüchsig wild und doch gezähmt und kultiviert. Gegensätzlich eben.

vor seinem breiten Auditorium

3 Kommentare zu “Projekt 52 – Woche 1 – Meine Stadt

  1. Ich finde dieses Projekt einfach großartig. Ich finde es so toll, dass man durch diese Sache viele schöne Bilder zu Gesicht bekommt und auch dass man dadurch viel über fremde Sachen erfährt. Angefangen hat es ja in diesem Jahr mit „Meine Stadt“ das fand ich eine sehr gute Idee. Und auch deine Stadt ist sehr interessant. Und das Bild macht einfach was her. Aber es schaut sehr trostlos aus. Da war wohl noch nicht so viel los auf den „Straßen“ wie mir scheint oder?

    (Edit: Spamlink gelöscht, eldersign)

  2. Danke für das tolle Foto. Wirklich gut gelungen, aber ich vermisse noch das Bild zur „Zeit“, welches in der zweiten Woche erscheinen soll… 😉 In jedem Fall macht die Platanenallee einiges her, wenngleich noch nicht viel los ist oder gerade deshalb. Gibt so ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit weiter.
    (Edit: Spamlink gelöscht, eldersign)

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