WordPress-Overkill

WordPress ist toll. Zumindest solange man nicht updaten muss. Denn das läuft dann ungefähr so: Eine neue Version erscheint, man überlegt wie immer, sofort upzudaten. Derweil ploppen in den Blogs und Foren die Meldung auf, das dies und das und jenes mit der neuen Version nicht mehr funktioniert. Also lieber noch etwas warten, bis die Bug gefixt sind. Ein bis zwei Wochen vergehen, inzwischen kommt der nächste Versionssprung. Man verliert die Lust an der Sache, hofft, besinnt sich auf die alte Admin-Weisheit „Never touch a running system!“ und eh man sich´s versieht gibt es WordPress 2.6, während man selbst noch mit der steinzeitlich anmutenden Version 2.1.irgendwas unterwegs ist.

Und dann kommt plötzlich die freundlich-besorgte Mail vom Webspace-Admin, er habe Phishing-Seiten auf der Domain löschen müssen und man soll doch bitte mal sein ftp-Passwörter ändern. Ach ja, und natürlich auch eventuell auf dem Server laufende Software mal auf den neuesten und – zumindest derzeit – sicheren Stand bringen.

Dann muss alles plötzlich ganz schnell gehen. Und man rödelt den ganzen Abend WordPress-Dateien rauf und runter, wo man doch endlich mal ein paar Bilder bearbeiten wollte.

Aber eines ging dann doch noch, auch wenn ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob mir das auch gefällt – hab mal bewusst heftig an den Reglern gespielt:

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9 Kommentare zu “WordPress-Overkill

  1. So tragisch ist das doch gar nicht. Am anstrengendsten beim updaten ist mittlerweile das Datenbank-Backup, das man aber auch automatisieren kann.

    Das Bild ist ganz schön eindrucksvoll. Nur das H-Schild ist ein Hinweis auf die Bearbeitung, da die ja eigentlich schon ziemlich weis sind.

  2. Klar, so tragisch war´s nicht. Es war nur vor ein paar Tagen schon mal gründlich schief gegangen, so dass ich rücksichern musste. Aber jetzt klappt es ja.

    Bei dem Bild seh ich viele Hinweise auf eine Bearbeitung, das (angenommene) weiß des Schild ist es nur bedingt. Denn die Schilder setzen gerne mal einen feinen Grauschleier an, und schlecht beleuchtet war es ja auch. Aber vielen Dank für die positive Äußerung. (Ich werte „eindrucksvoll“ jetzt mal als positiv)

  3. Vielleicht erhören dich ja demnächst die WordPressgötter und bauen ein Autoupdate ein.

  4. @stephan:
    Na, da hat sich der Artikel doch schon gelohnt, das Plugin werde ich gleich mal ausprobieren.

    @p. aus d.:
    Eigentlich nehme ich Berichtigungen von Schlechtschreibfehlern eher gleichgültig zu Kenntnis. Diesmal muss ich aber dafür danken, den der war mal wirklich ärgerlich.

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