Back to the night the Payne started

They were all dead. The final gunshot was an exclamation mark to everything that had led to this point. I released my finger from the trigger. And then it was all over.

Heute muss ich ich es gestehen: Ich war ein Killerspieler. Die ganzen bösen, bösen Ego-Shooter, ich hab sie gezockt. Ein Wunder, das ich nicht längst meine imaginäre Schrottflinte geschnappt und zünftig Amok gelaufen bin. Aber halt, das passiert bekanntlich ja nur, wenn man sich identifiziert, mit dem was man da spielt. Und dass habe ich eigentlich nie übermäßig.

Aber es gab eine Ausnahme: Max Payne.

Max Payne war anders. Düster, packend und es machte süchtig. Warum? Das Spiel hatte Charaktere, mit denen man sich tatsächlich identifizieren konnte. Es gab eine Storyline, die Spannung erzeugte. Es gab einen Soundtrack, der mir heute noch eine Schauer über den Rücken werden lässt, es gab Comic und es hatte diese unglaubliche Film-Noir-Stimmung. Mehrere Nächte saß ich zockend in meiner Studentenbude, irgendwann die Sonne verfluchend, die mir durch ihr penetrantes Aufgehen irgendwann die Stimmung versaute. Denn Max Payne musste man in völliger Dunkelheit spielen. Am Ende wurde es der einzige Ego-Shooter überhaupt, den ich vollständig durchgespielt habe.

Jetzt wird Max Payne verfilmt. Endlich. Wir sehen uns im Kino:

[via]

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Ein Kommentar zu “Back to the night the Payne started

  1. Ich oute mich hier auch mal als Killer (derzeit auf unbestimmte Zeit im Urlaub, da ich meine Waffe – äh Konsole – bei eBay vertickert habe). Max Payne habe ich auch gezockt, ganz nett, aber umgehauen hat es mich nicht. Ich bin lieber auf Halo oder im 2ten Weltkrieg unterwegs gewesen. Hört sich komisch an, wenn man das hier so geschrieben sieht :)

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