Seifenblasen

Seifenblasen-Sequenz

Diese kleine Sequenz schrie einfach danach, zu einem solchen Tri-Dingens (der korrekte Begriff will mir grad nicht einfallen.) verarbeitet zu werden. Also bittschön: Mein Beitrag zur Happy-Shooting-Aufgabe „Seifenblase„.

Seifenblasen zu fotografieren ist gar nicht so schwer, vorausgesetzt man hat zwei Dinge zu Verfügung: Einen Assistenten, der die Seifenblasen auf Kommando erzeugt – und Geduld. Denn speziell draußen bewegen sich diese Dinger viel schneller als gedacht, und auch ziemlich umberechenbar. Daher ist auch der Servo-Modus beim Fokussieren nur auf den ersten Blick eine gute Idee. Dabei wird ja permanent nachfokussiert, und gute Ergebnisse erreicht man damit nur, wenn man so mitzieht, dass der Fokuspunkt immer auf dem scharfzustellenden Objekte, hier die Seifenblase, bleibt.

Weil das auch nach mehreren Versuchen nicht klappen wollte, fiel mir irgendwann der Trick ein, nicht auf die unsteten Seifenblasen zu fokussieren, sondern auf ein statisches „Hilfsobjekt“, hier den Seifenblasenlöffel – oder wie immer das Ding heißt. Eigentlich sollte die Schärfentiefe ja so niedrig wie möglich sein, damit aber auch die Bubbles noch halbwegs scharf bleiben, habe ich sie dann doch noch etwas vergrößert, indem ich die Blende etwas weiter – auf f/7,1 – geschlossen habe.

Der Hintergrund bleibt dank 130 mm Brennweite noch gut unscharf. Es wurde bewusst ein relativ dunkler Hintergrund gewählt, und dieser in der Bildbearbeitung sogar noch weiter abgedunkelt. So heben sich die eher hellen und reflektierenden Subjekte besser ab. Allerdings wurde dadurch es auch notwendig, den ISO-Wert auf 400 zu drehen – denn die Dinger sind echt schnell, also ist kurze Belichtungszeit empfehlenswert – 1/500 Sekunde in diesem Fall.

Dann noch auf Dauerfeuer stellen und Action.

2 Kommentare zu “Seifenblasen

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