Das First-Cache-Desaster
2. Juli 2008 von Eldersign
Vor ein paar Wochen hatte ich ja – wie berichtet – ein lange vergessenes Hobby, Geocaching, reaktiviert. Wie es aussieht, hab ich bei diesem zweiten Anlauf nun auch den Spaß und die Ausdauer, dieses auch länger zu betreiben. Nach inzwischen 40 gefunden Caches war es nun an der Zeit, auch selbst einen zu legen.
Eine Idee hatte ich auch schon, schließlich kam ich täglich mehrmals an einem richtig schönen Cache-Versteck vorbei. Das einzige Problem, das es hier für einen Geocache hätte geben können, wurde selbstbewusst als Inspiration für dessen Namen genutzt: “The italian shop”
Und natürlich kam es, wie es kommen musste: Die geneigten Geocacher haben offenbar meinen dezenten Hinweis, doch bitte nach Ladenschluss zu suchen, weitgehend ignoriert. Die Ladenbesitzer (bzw. ihre Kundeninnen) stören die merkwürdigen Gestalten, die hinten in der Ecke in Steinhaufen rumwühlen. Also musste ich die Dose heute – nach gerade mal drei Tagen und vier Founds – wieder einsammeln.
Der Cache hat jetzt den Status “temporarily unavailable”. Mal sehen ob mir was einfällt, wie ich ihn so umgestallten kann, das die Dose zwar nicht mehr dort versteckt ist, der Bezug zum Namen aber irgendwie erhalten bleibt. Läuft wohl auf einen kurzen Multicache hinaus.
Fazit:
1. City-Caches zu legen ist schwerer als gedacht
2. Geocacher sind nicht erziehbar.
3. Eine im Sichtbereich der Kunden versteckte 8 x 6 x 5 cm große Tupperdose stört den Verkauf hochwertiger italienischer Damenschuhe.
Da sag noch mal einer, Geocaching wäre ein sinnloses Hobby. Wie bitte hätte man sonst solche erstaunlichen Erkenntnisse gewinnen sollen? Insb. Nr.3?





