Spargelcremesuppe als Zweitverwertung

Nach dem leckeren Essen gestern waren noch die Schalen und die holzigen Enden vom Spargel übrig, und daraus macht man natürlich als sparsamer Mensch sich noch ein leckeres Spargel-Creme-Süppchen:

Weitere Zutaten (für eine Portion, beim ersten mal immer ohne Gäste): 1/2 Becher Schlagsahne, 1 Eigelb, Salz, Mehl, Butter, Pfeffer, Muskat, ein altes Brötchen.

Zuerst werden die Spargelreste gut ausgekocht, dabei schon mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Ein bis zwei Esslöffel Butter schmelzen und Mehl schwitzen. Nicht zu heiß und lieber erst mal zu wenig Mehl als zu viel. Laut Wikipedia ist es zwar nicht richtig, hier mit der heißen Brühe abzulöschen, aber bei mir hat diese Mehlschwitze ganz prima funktioniert. (Hach bin ich stolz auf mich.)

Das ganze wird dann mit der Schlagsahne ein wenig ungesünder gemacht, soll ja schließlich eine Cremesuppe werden. Die lässt man dann einköcheln lassen, bis zur gewünschten Konsistenz. Die sicher nicht erreicht wird, wenn das Mehlschwitze-Brühe-Verhältnis von vornherein ungünstig war, also vor allem bei zu viel Brühe. Nach dem Kochen kommt noch das Eigelb dazu, abschmecken, fertig.

Aus dem alten (nicht zu alten) Brötchen dann noch leckere (lecker = in Butter gebratene) Croutains machen, und schmecken lassen:

Spargelsuppe.jpg

Im übrigen sollte man die Restwärme der Herdplatte nicht unterschätzen, denn sonst gibt es den zweiten Teller ohne Krümel. Besonders wenn man die Platte satt auf NULL nur auf fast auf NULL – also auf NEUN gedreht hat.

Ein Kommentar zu “Spargelcremesuppe als Zweitverwertung

  1. Lecker! So oder so ähnlich mache ich mein Süppchen auch immer. Nur esse ich Suppe nie in der Nähe einer Tastatur. Ich glaube nämlich, das kann fatal enden. 😉

Kommentar verfassen