Auf Schatzsuche

Nachdem vor kurzen beim Dübel, und wenig später auch bei Happy Shooting das Thema Geocaching auftauchte, sah ich mich genötigt, meinen kleinen GPS-Empfänger auch mal wieder rauszukramen.

Den hatte ich ich mir noch während des Studiums mal zu genau diesem Zweck mal gekauft. Allerdings war damals nach einem erfolglosem Anlauf einen Cache zu heben das ganze schnell wieder eingeschlafen. Für neue Hobby brauchte ich anscheinend mehrere Anläufe, das war beim Bloggen und bei der Fotografie auch nicht anders. Und so habe ich heute nun meine ersten Geocache „gehoben“, in diesem Fall einen Nano-Cache, der so klein war, das nur eine Log-Roll reinpasste:

Mein erster Geocache.

Nur für den Fall, dass sich der eine oder andere jetzt fragt: Wovon redet der da bloß: Beim Geocaching geht es darum, per GPS kleine Schätze zu finden, die andere Geocacher irgendwo in der Landschaft versteckt haben. Jeder Cache wird dann mit seinen GPS-Koordinaten im Internet veröffentlicht (geocaching.com oder opencaching.de). Oft ist das nur die Anfangskoordinate für eine dann einsetzende Schnitzeljagd. Wenn man den Cache, den Schatz also, gefunden hat, kann man sich in das darin befindlich Logbuch und auch als Finder auf den o.g. Seiten eintragen und so Ruhm und Ehre erlangen. Oft sind auch tatsächlich kleine Schätze im Cache, die der Finder dann tauschen kann.

Und was soll das Ganze? Wie bei nahezu jedem Hobbies, besteht der Sinn wohl hauptsächlich darin, Spaß zu haben. Für mich ist es ein zusätzlicher Anreiz, rauszugehen, und neue Ort, an die man sonst nie gegangen wäre, zu entdecken. Die Kamera dabei mitzunehmen, kann natürlich nicht schaden. Und der Moment, den Cache tatsächlich zu entdecken, ist es auch schon wert.

Weiter Infos gibt es bei geocaching.de, dort gibt es auch eine auf GoogleMaps basierende Karte mit Caches v.a in Deutschland und Österreich, aber auch darüber hinaus. Für mich die komfortabelste Möglichkeit, sich einen Cache auszusuchen.

Mir machts jedenfalls Spaß, und es könnte schon sein, das ich jetzt öfter mal auf Schatzsuche gehe.

3 Kommentare zu “Auf Schatzsuche

  1. Hab mal geschaut wieviele Verstecke es bei mir in der Umgebung gibt. Verblüffend! Kenn die Plätze zwar, aber das da was sein soll. Hab mich bisher aber noch nicht überwinden können danach zu suchen.

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