Philosophische Betrachtungen zu Untertitel und Headerbild

Ein paar unscheinbare, aber zumindest mir wichtige Änderungen gibt es heute auf diesem Blog. Zum Einem ist der bislang verwendete Untertitel

„Belanglosigkeiten aus einem verlorenem Land“

ersatzlos gestrichen. Zwar wird es hier weiterhin mehr oder minder Belangloses geben, doch habe vor nun fast drei Monaten das verlorene Land verlassen. Angekommen bin ich in einer Stadt, die sicherlich auch nicht perfekt – aber rein gefühlsmäßig lässt es sich hier doch deutlich besser leben. Denn sie strahlt Jugend und Liberalität, da nehme ich die akademisch-intellektuelle Klugscheißerattitüde viele seiner Bewohner doch gerne hin. Zumindest besser als die von Resignation geprägte, von Nazis unterwanderte und langsam überalternde Gesellschaft in der Oberlausitz. Zwar habe ich mich doch auch wohl gefühlt, und besonders die Landschaft und meine Radtouren durch selbige vermisse ich bereit – von einigen liebgewonnen Menschen mal ganz abgesehen. Aber die oben beschriebene Grundstimmung ließ mich dann doch bei der erstbesten Gelegenheit das Weite suchen. Ein Weltverbesserer bin ich schließlich nicht, auch nicht für meine eigene kleine Welt.

Einen neuen Slogan gibt es zunächst mal nicht, denn ich wüsste nicht, welchen. Hier ist gerade zu viel Neu, im Umbruch oder noch nicht absehbar. Von daher ist die zweite Neuerung ganz passend, das Header-Bild. Wie auf der Großbaustelle muss auch in meinem bescheiden Leben zuerst Altes zerstört werden, damit Neues entstehen kann. Und Neues zu Wagen bleibt immer ein Wagnis, denn trotz aller Mühe könnte ein aufziehender Sturm das mühsam Erbaute, noch Unfertige, wieder zerstören.

Großbaustelle

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