Embedded Photoshopper II – Gozilla-Pingu

Was bisher geschah: Embedded Photoshopper I

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Zum regulären Beginn des zweiten Termins des Photoshopkurses waren ganze drei Teilnehmer anwesend. Fanden die anderen das tatsächlich so schlecht, oder waren sie schon jetzt überfordert und frustriert? Sind sie vielleicht abgesprungen, weil es die begehrten Teilnehmerscheine für die verbilligte Photoshop-Lizenz erst zu Ende des Kurses geben soll, obwohl anders angekündigt. Nein, nach und nach trudelten alle ein, anscheinend hatten sie es nur bemerkt, das in „Volkshochschule“ das Wort „Hochschule“ vorkommt, was ja fast so etwas ist wie „Universität“ ist. Und da gab es den guten alten Brauch des akademischen Viertels.

Die Frage des Zeitpunkts der Ausgabe der Teilnehmerscheine wurde durch den Dozenten auch noch mal aufgegriffen. Aufgrund der offensichtlichen Unmutsäußerungen einiger Teilnehmer und meiner konstruktiven Kritik, dass es ja durchaus verständlich sei, dies erst in der letzten Stunde zu tun – aber nicht, wenn vorher man das Gegenteil verkündet hat, hatte nochmals mit „der Leitung“ gesprochen. Und diese hat wohl zugestimmt, das die Teilnehmerscheine schon nächste Woche ausgegeben werden. Ich bin gespannt.

Thematisch standen zunächst die Auswahlwerkzeuge auf dem Programm. Vierecke und Ellipsen und wie man diese zu Quadraten und Kreisen macht waren erstmal der Einstieg. Auswählen, Auswahl löschen, Auswahl ändern, etwas in die Auswahl hinzufügen. Basics halt. Dann ein kurzer Ausflug in die Mengenlehre, denn auch Auswahlen kann man addieren, subtrahieren, vereinigen oder die Schnittmenge bilden. Auf diese Art und Weise entstand dann im bekannten Landschaftsbild noch ein Sichelmond.

Die nächste Aufgabe war es, vorbereitete Scans von Spielzeug und ganz tolle Pezzi-Figuren ins Bild zu klonen. Während für ein Häuschen noch das Polygon- oder magnetische Lasso reichte, brauchte man für den Pinguin schon den Zauberstab. Die neuen Objekten durften dann noch wild verschoben, gedreht, skaliert und verzerrt werden. So wurde aus der Limousine ein Kombi und aus dem süßen kleinen ein alles zertrampelnder Gozilla-Pinguin.

Ein wenig mit Erschrecken musste ich – als ich versuchte ein bereits einmal verkleinertes Objekt wieder zu vergrößern – feststellen, das PS eben nicht, wie ich es von Lightroom gewöhnt bin, eben nicht nicht-destuktiv arbeitet. Da waren plötzlich tatsächlich Informationen verloren gegangen. War ich schon gar nicht mehr gewohnt, das so was passieren kann.

Nach der Pause folgte dann ein längerer Theorieteil über Vektor vs. Pixel, dpi vs. ppi, Bildschirmauflösung vs. Druckauflösung. Wichtig, aber nicht sonderlich spannend. Aber da der Begriff „Vektorgrafik“ einmal gefallen, wurde zum Schluss noch das (nach Meinung des Dozenten einzig sinnvolle) Vektortool in PS gezeigt, das Text-Werkzeug. Und hier in schöner Tradition das Ergebnis des Montag-Abends:

hil2-03-gozilla_pingu Kopie.jpg

Und weil ich ja eigentlich PS nicht lernen möchte, um damit selbsterstellte Kinderzeichungen zu bearbeiten, weil der Theorieteil weitgehend nichts Neues für mich war und weil entsprechender Bedarf bestand, hab ich mich auch schon mal an einem ebenfalls schon bekanntem Foto vergriffen:

neue Busse 6_gephotoshopt Kopie.jpg

Naja, das üben wir noch.

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