Auftragswerke, Dampfloks und kleine Biere



Anschluss

Trotz besten Wetters hab ich das Wochenende weitgehend zu hause vor dem Rechner verbracht. Letztes Wochenende hatte ich zum ersten mal sowas wie ein Auftragsshooting. Es ging dabei um eine Taufe, in der Kirche war ich sozusagen „Exklusivfotograf“.

Nun ist eine Taufe ja auch ein einmaliges Ereignis, wenn sie – oder die Bilder davon – nicht unbedingt den Stellenwert haben wie etwa Hochzeitsbilder. Dennoch war ich schon etwas nervös, auch weil die Bedingungen nicht unbedingt optimal waren. Vor allem hatte ich keine Möglichkeit, die Location vorher mal auszutesten, zum anderen fehlt mir nach wie vor ein externer Blitz.

Dennoch sind die Bilder halbwegs gelungen, und viel konnte ich noch in der Entwicklung rausholen, Ein Hoch auf das raw-Format! Nur leider hat mich das auch ziemlich in der Wohnung gefangen, aber was tut man nicht alles für „zufriedene Kunden“…

Und weil ich so schön dabei war, habe ich auch noch ein paar Altlasten von meiner Tour mit setsuna aufgearbeitet. Ergebnis ist diese Serie mit Motiven der Zittauer Schmalspurbahn.

In so fern habe ich mich sogar an den Rat von Konservenfabrikanten Koeberle gehalten, der es sich nicht nehmen lassen hat, auf meinen etwas bissigen Kommentar direkt in seinem Podcast einzugehen. Nun steht er mir zu, das es „durchaus legitim“ sei, ein Fahrrad zu besitzen, das ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung ist. Aber seine These, ein der Begriff „Pils“ bezeichne ein Gefäßgröße, kann ich zumindest aus meinem Sprachgebrauch nicht bestätigen. Auch ich werde leicht stinkig, wenn der Wirt mit Gläsern kleiner 0,5l daherkommt. Mehr muss es dann aber auch nicht sein, schließlich hat Biergenuss auch etwas mit Frische zu tun.
Ansonsten ist für mich ist „Pils“ lediglich ein abkürzendes Synonym für ein Pilsner. Und Pilsner ist nach meiner bescheidenen Ansicht durchaus zurecht, die beliebteste Brauart. Wobei in der Masse natürlich auch viel Schund zu finden ist, nicht aber, wenn man auf Bier aus Böhmen zurückgreift. Und zwar original aus Böhmen, nicht die Exportvarianten, die man hierzulande bekommt. Na wie auch immer, Prost, Herr Körberle, auf die Runkelrübe!

P.S. Bilder meines o.g. Auftragswerks gibt es hier leider nicht zu sehen, kleine Kinder und Internet passt nicht wirklich…

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