Raubkopierer vs. Leichenfledderer

Nochmal kurz zum iPod, den es jetzt ja auch mit bis zu 160 GB Festplatte gibt:
Natürlich kann man sich fragen, ob es viele Leute gibt, die 160 GB Musik legal besitzen. Und mal abgesehen davon, dass man diese ja auch mit Podcasts, Videos, Hörbücher und Bildern füllen kann …Vermutlich gibt es unter Umständen da draußen tatsächlich Leute die sich eine derartige Musiksammlung zusammenkopiert haben.

Ja, das ist illegal. Aber kann man diesen Leuten wirklich etwas vorwerfen, solange die Gegenseite eine derartige Moral an den Tag legt?

Zitat Nerdcore:
„Nichtmal eine Stunde nach dem Tod von Luciano Pavarotti – Gott hab Dich
selig, Dicker – schickte das Label Ankündigungen für das „Best
Of“-Album raus. Nichteinmal eine Stunde.“

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3 Kommentare zu “Raubkopierer vs. Leichenfledderer

  1. Doch kann man. Raupkopieren ist eine Straftat, das andere maximal Geschmacklos. Wobei ich mal stark davon ausgehe, dass ähnlich wie bei Nachrufen das „Best of“ schon in der Schublade lag.

  2. Danke, JeriC – das lag mir auch grad noch auf der Zunge.

    Und, tboley, mir ist schon klar, dass die rein juristisch betrachtet, natürlich Recht hast. Aber dass dem so ist, heißt noch lange nicht, das dem auch so sein sollte.

    Dieser Staat, der ja die von Dir hochhaltenen Gestze macht, hat in meinen Augen schon lange nicht mehr das Monopol, zu bestimmen, was richtig und falsch. Und gerade bei den Normen zum „Schutz geistigen Eigentums“ waren doch wohl die Lobbyisten der Content-Industrie nicht ganz unbeteiligt.

    Oder um es ganz konkret zu sagen: Wer gegen gekaufte Verbote verstößt, dem werfe ich nichts vor.

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