Wecker auf 4:00 Uhr

Es gibt auch Nachteile, für den öffentlichen Nahverkehr zu arbeiten. Besonders wenn mal wieder eine der unregelmäßigen Qualitätskontrollen ansteht, die sich nun mal nicht vom Büro aus zu machen lassen. Und auch nicht zu den üblichen Bürozeiten. Und ich hasse es schon, wenn der Wecker um 7:00 Uhr klingelt.

4 Kommentare zu “Wecker auf 4:00 Uhr

  1. Was soll ich sagen, an den Ausdünnungen im Wochenendverkehr bin ich (leider) nicht ganz unbeteiligt, aber ich bin hier ja nur das ausführende Organ. Aber was bleibt mir als Verkehrsplaner anderes übrig als die politischen Vorgaben (Wir sparen uns zu Tode) möglicht so umzusetzen, das möglichst wenige Fahrgäste betroffen sind. Also kürzt steicht man am Wochenende, wo das Angebot schon vorher nicht gerade üppig war.
    Ich weiß, ein Teufelkreis aus sinkendem Angebot und sinkender Nachfrage. Aber erzähl das mal dem Kämmerer…

  2. Mir ist schon klar, dass politische Vorgaben umgesetzt werden müssen.

    Aber ich habe wirklich gestaunt, wohin das führt. Zum Glück gibt es den „Ruf-Bus“, jedoch müsste der bis heute 17.30 Uhr fürs Wochenende bestellt werden. Hat man das verpeilt, darf man das Rad nehmen.

    Da ist man als (Groß-)Städter regelrecht verwöhnt.

  3. Ja, hier auf dem platten Land sieht ÖPNV doch etwas anderes aus. Das ist aber ganz normal und war auch schon immer so. Mit den alternativen Angeboten, die wir hier gerade austesten, lässt sich aber doch ein bisschen was bewegen, um den genannten Teufelskreis zu durchbrechen.

    Das Dilemma, das wir nun am Wochenende zwar ein bedarfsgesteuertes Angebot haben, aber man nur bis Fr nachmittag bestellen kann, ist mir bewusst und ich dränge auch immer wieder darauf, das zu ändern. Derzeit ist das ganze dafür aber eine Nummer zu klein. Für insgesamt 15-20 eingehende Anrufe kann man niemanden 2x8h bezahlen, inkl. Sonntagszuschlag.

Kommentar verfassen