Verhungert wegen Faulheit

Der Krieg gegen die Arbeitslosen fordert sein erstes (btw. erstes?) Todesopfer

Oder um es nicht ganz so reißerisch auszudrücken: Ein junger Mann ist verhungert, er konnte sich anscheinend keine Lebensmittel mehr kaufen. Seine Stütze war ihm gestrichen worden, weil er (sgn.) Angebote abgelehnt hat. Wenig fördern, aber fordern bis zum Exitus.

Und was ist bezeichnender Weise die erste Wortmeldung der Leserschaft beim Tagesspiegel:

Absolut korrekt, daß er keine Hilfe von Amts wegen bekommen hat- wer
sich in keinster Weise für die Gesellschaft bemüht, kann auch keine
Hilfestellung erwarten. (Otto)

Zum Glück zeigt sich, dass nicht alle so denken, leider wird diese Art Sozialneid politisch heiß geschürrt.
Nur eine Frage der Zeit bis diese Gesellschaft alle Menschlichkeit über Bord werfen wird. Oder war das schon?

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