Unerwartete Problemlösung und Kaufrausch

[inspic=209,left,fullscreen,150] Hier hatte ich schon einmal über meine Heldentat beim ersten Versuch die Speicherkarte aus meiner Canon 400D auszuwerfen berichtet. Gestern hatte ich mich dann nach längeren Phasen von Ärger, Selbstvorwürfen und Verdrängung endlich getraut, dieses Problem mal mit einem örtlichen Fachhändler zu besprechen. Leider war das Ergebniss in etwa das, was ich erwartet hatte:

  • Repariert wird nicht vor Ort, sondern Gerät wird eingeschickt. Wohin blieb bis zum Schluss offen, vermutlich zu Canon.
  • Alleine der Kostenvoranschlag kostet (bis zu – wie nach meinem kurzen Wutanfall nochmal betont wurde) 50 €.
  • Die Reparatur selber mindestens 200 €, „ist schließlich digital“. Auf meine Entgegnung, hier es hier ja um einen rein mechanischen Defekt handelt, und das „digital“ dabei nun wirklich keine Rolle spielt, wusste der Händler auch keine Antwort.
  • Die ganze Aktion wird mindestens vier Wochen dauern.

Mit der Aussicht, für diesen doch eher kleinen Defekt nochmal 1/4 des Anschaffungspreis hinzulegen, und dabei auch noch einen Monat auf mein Baby verzichten, trat ich meinen Heimweg an.

Dort musste ich mir die Sache natürlich nochmal anschauen. Zunächt mit der Überlegung, vielleicht doch noch selbst das Gehäuse zu öffene und das Teil wieder einzuklipsen. Wobei ich da wirklich Bedenken hätte, die Kamera dabei vollständig zu schrotten. Und plötzlich war die Karte draußen! Leichter Druck mit dem Fingernagel und dann einfach rausschieben. Ist gar kein Problem, geht ganz einfach.

Danach hab ich erst mal eine zweite (und doppelt so große, und doppelt so schnelle, und halb so teure – schönen Dank auch SchweineMarkt) Speicherkarte bestellt. Und noch ein bischen Kleinkram. Und das Telezoom, dank der Hinweise im Happy-Shooting-Forum entgegen meiner eigentlichen Planung sogar das mit Bildstabilisator. Jetzt kann der Frühling kommen.

(Nur falls einer fragt: ich werde nicht von Canon bezahlt)

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