Die Wahrheit ist, was Richter dafür halten

Lawblog berichtet von einem Urteil, bei der die Mutter eines Heroinabhängigen wegen Beihilfe zum Drogenhandel verurteilt wurde, weil dieser den Stoff in ihrem Kleiderschrank versteckt hatte. Warum sowas sein kann, wird klar, wenn man sich aus den vorhandenen Informationen die Persönlichkeit und Ideologie des Richters zusammenreimt:

Schuster ist eine bekannte Person, die sich schon mal mit provokanter Prozeßführung zeigte: Er hatte in einem anderen Drogenprozess zwei aus Afrika stammende Angeklagte penetrant „Neger“ genannt. Deren Verteidiger hatte er nach einem Beweisantrag vorgehalten, “ja, ja ,der Jud’ muss brennen”. Den Maler Jörg Immendorff hatte er in dessen Kokain-Prozess gefragt, ob er sexuell „normal“ sei. Schusters diskriminierende Begründung: “Es gibt es ja Leute, die sind homosexuell.”

Es zeigt, dass Gerechtigkeit ist, was Richter dafür halten.

Die Wahrheit ist, was Richter dafür halten.

Eine Schande, das solche Menschen (Un)Recht sprechen dürfen. Und auch eine Gefahr für jeden, denn hier wir bestraft, obwohl die Beschuldigte ihre Tat kaum verhindern konnte. Außer sie hätte den Sohn rechtzeitig rausgeworfen, damit dieser den vielleicht letzten Halt auch noch verliert.

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