Graffiti 2.0

Als jemand der einen Job im Umfeld des öffentlichen Nahverkehrs hat, habe ich zu Graffiti ein eher gespaltenes Verhältniss. Ich gehör sicher nicht zu der „Ab in den Knast mit denen!“-Fraktion, finde es aber nicht gerade toll, wenn mit Graffiti fremdes Eigentum beschädigt wird. Bei den bei Sprayern ja nach wie vor beliebten Eisenbahnfahrzeugen, kann dies auch Einschränkungen der Nutzbarkeit bedeuten, oder sogar die Sicherheit gefährden. So was muss nicht sein.

Auch ästhetisch kann ich den meisten Graffitis kaum etwas abgewinnen. Besonders das Taggen ist doch nicht weiter als das menschlische Äquivalent zum Hund, der an jeden Baum pinkelt. Der Ausdruck eines übersteigerten Egos, sein Revier markieren zu müssen.

Das es auch anders geht, zeigt seit einiger Zeit Graffiti Research Lab. Das ist Streetart, bei der ich auch nur noch sagen kann: RESPEKT. Mit den LED-Throwies hat es angefangen, inzwischen gibt es dort richtig coole Aktionen:

[youtube]EFWcAkxzkv4[/youtube]
direktlaser – haben wollen!

[youtube]rboHOj1FgYk[/youtube]
direktadbuster – soviel dazu.

[youtube]fr3iWdaMPjU[/youtube]
direkttram – diesem fahrer wird die schicht nicht langweilig 😉

[2x via]

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NACHTRAG: Man sollte eben nicht über Sachen schreiben, von denen man aber auch gar keine Ahnung hat. Daher soeben 6x korrigiert: Grafitti –> Graffiti. Der Permalink bleibt natürlich und dokumentiert für alle Zeit mein Dasein als Freizeitlegastheniker.

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