Karnevalsmuffel auf dem Weg ins Rheinland

Mit Karneval kann man mich jagen. Genauso mit Fastnacht und Fasching. Besonders bei Letzteresm habe ich in mich in jüngeren Jahren wegen der phonetischen Nähe immer gefragt, warum man sowas in einem „antifaschistischen Arbeiter- und Bauernstaat“, in dem ich nun mal lebte, straffrei feiern darf.

So gesehen ist es nur konsequent, dass ich meine derzeitige Wohnstadt heute verlassen habe, denn dort demonstrieren dieses Wochenende die Nazis. Aber warum gerade in Richtung Rheinland? Jedenfalls nicht wegen des Karnevals, obwohl die geistig distanzierte Beobachtung dieses Spektakels aus nächster Nähe vielleicht ganz interessant werden könnte.

Zumindest habe ich nun, quasi in letzter Minute, endlich auch verstanden, was das ganze soll. Von Bashing jeder Art halte ich nicht viel, daher muss ich hierzu mal zustimmend nicken. Und sicher wäre hier nicht die kleinste Zeile über den vereinmeierisch organisierten Frohsinn zu lesen gewesen, wenn nur meine Strategie, das ganze vollständig zu ignorieren, auch in diesem Jahr geklappt hätte. Tut sie aber nicht. Sitze im Zug in nach Köln. Toll.

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