Happy Shooting ist zum Heulen

Habe mir gerade die aktuelle Folge von Happy Shooting angehört und mich so richtig geärgert. Keine Angst, Boris&Chris waren nicht vor der Aufnahme auf dem Weihnachtsmarkt und haben ob des Glühweinkonsums nur Unsinn gelallt.

Aber sie haben das Thema „USB-Kabel vs. Kartenlesegerät“ besprochen. Und hier hätte ein einfach mal vorspulen sollen. Warum?

Ich hatte meine Canon 400D vielleicht eine Woche und zeigte sie gerade einem Bekannten, ebenfalls mit leichten fotografischen Ambitionen, aber fest in der analogen Welt verwurzelt. Er wollte wissen, wo die Bilder denn gespeichert werden, ist ja keine Film drin.
Kurzerhand wollte ich ihm die Speicherkarte zeigen und sie zu diesem Zwecke auswerfen. Nun hatte ich das bis dahin auch noch nicht gemacht, und sah mir die Sache erst mal an. Da liegt neben der Karte ein etwa 4 mm breiter Hebel, mit der offenbar das Auswerfen bewerkstelligt wird. Und neben dem Hebel ist ungefähr noch mal soviel Platz, bis die Öffnung zu ende ist. Also schloss ich Messerscharf, das der wohl in Richtung dieses freien zu drücken sei.

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Ich erkannte meinen Fehler schnell, nur wenige Augenblicke nach dem leisen, fast unhörbaren Knacken. „Ich glaub ich muss da nochmal im Handbuchlesen“ war meine leicht durchschaubare Ausrede. Aber in meinem Gesicht muss die Zornesröte unübersehbar gewesen sein.

Zum Glück hatte ich gleich eine große 2GB-Karte gekauft und zum Glück war die Karte heil geblieben. An der Kamera funktioniert alles, nur die die Karte ist eben nicht mehr auswerfbar. Und ich hatte meinen Schmerz fast überwunden.

Übrigens:
Ja, es kostet richtig viel Akku, die Bilder direkt über USB zu laden.
Ja, es ist elend langsam.
Ja, die Gummiklappe ist eine nervende Fehlkonstruktion.

Und selbst dran schuld zu sein, macht die Sache nicht gerade besser.

5 Kommentare zu “Happy Shooting ist zum Heulen

  1. Genau das ist es. Und bisher hab ich mich noch nicht getraut, meinen Fotohändler mal zu fragen, ob man das reparieren kann und was das dann kostet. Könnte sein, das ich mich dann noch mal viel mehr ärger :-)

  2. oha – das ist ja echt bitter.
    Kamen (oder kommen) kleine Plastikteilchen aus dem Gehäuse wenn die Öffnung aufmachst und schüttelst?
    Die Karte kann man normalerweise trotzdem rausholen – sie wird ja nicht verriegelt. Man braucht nur entsprechendes Werkzeug oder _sehr_ stabile Fingernägel. Eine schmale Flachzange könnte evtl. helfen.

    Es sieht auf dem Foto so aus, als wäre der Mechanismus noch komplett. Vielleicht kann man ihn einfach wieder hinein klippen?

  3. Also wenn noch kleine Plastikteilchen aus dem Gehäuse kämen, würde ich mir echt Sorgen machen. :-)
    Die Karte mit einer Zange rausholen, wäre sicher möglich, aber ich bin erstmal froh, wenn sie drin bleibt und funktioniert. Das downloaden mit dem USB-Kabel ist zwar etwas umständlich, letztlich aber auch nicht so schlimm.

    Aus dem Grund hab ich auch noch keine größeren Anstrengungen unternommen, die Sache selbst zu reparieren. Wieder einklipsen müsste gehen, aber es ist verdammt wenig Platz da drin. Also müsste man noch einen Hebel benutzen – kleinen Schraubenzieher z.B., oder das Gehäuse irgendwie öffnen. Und irgendwie sind mir beide Möglichkeiten nicht geheuer.

    Denn was für zwei linke Hände ich hab, dürfte nach der Storry klar sein. Ich danke aber für die Anteilnahme…

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